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Begriff Definition
Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Die Anfänge der Akupunktur liegen einige 1000 Jahre zurück in China. Aus den Beobachtungen und Erfahrungen der alten chinesischen Ärzte hat sich heutzutage eine sehr wirksame, eigenständige medizinisches Behandlungsmethode entwickelt. Die Akupunktur wird hauptsächlich zur Schmerzlinderung, psychischen Entspannung, Entzündungshemmung und Nervenstärkung eingesetzt. Eingesetzt bei:

Kopfschmerzen unterschiedlicher Ursache: Migräne, Spannungskopfschmerz, Gesichtsschmerzen usw.

Orthopädische Krankheitsbilder wie Halswirbelsäulen-, Schulter-Arm- und Lendenwirbelschmerzen (Hexenschuß), Ischias, Hüft- und Knieschmerzen, aber auch Arthrose, Tennisellenbogen und vieles mehr.

Internistische Beschwerden: funkt. Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung und Durchfälle, Magenschleimhautentzündung, Gallenblasen-Funktionsstörungen, Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, Nasennebenhöhlen­entzündungen. Psychovegetative Störungen, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, unterstützend bei Nikotin- und Alkoholentwöhnung sowie Eßstörungen, funktionellen Augenerkrankungen wie Bindehautentzündung und erhöhter Augeninnendruck, Übergewicht. Wie verläuft die Behandlung?

Akute Fälle werden häufiger, bis 1x pro Tag, chronische Fälle seltener (etwa 2x pro Woche) behandelt. Eine einzelne Sitzung dauert je nach Art der Anwendung zwischen 20 und 30 Minuten.

Es werden in der Regel maximal 16 Nadeln gesetzt, so wenige wie möglich. Die Punkte, die genadelt werden, liegen bei der Körperakupunktur über den gesamten Körper verteilt, bei den Sonderformen der Akupunktur sind sie auf ein kleines Areal begrenzt. Bei der klassischen Akupunktur ist das Einbringen der Nadeln fast schmerzfrei.